Herzlich Willkommen
auf dem Drostenhof in Haldern

Wir laden Sie ein auf unsere grüne Insel im Ortskern von Haldern. Gut erreichbar, zentral gelegen im Ortskern von Haldern und dennoch in Ruhe und Abgeschiedenheit: so erwartet Sie unser Drostenhof. Der Hof ist umgeben von unserem Damwildgehege mit 25 Damkühen und einem Platzhirsch. In unserem gemütlichen Bauerncafé können Sie sich von uns mit selbst gebackenem Kuchen und Brot verwöhnen lassen. Neu im Angebot sind Wellness und Kosmetikbehandlungen.Im gemütlich eingerichteten Kosmetikraum bietet unsere Tochter Ihnen verschiedene entspannende Gesichts- und Körperbehandlungen an.

 

Fünf liebevoll gestaltete Gästezimmer stehen Ihnen in unserem Jahrhunderte alten Bauernhof zur Verfügung. Beim reichhaltigen Frühstück können Sie den Blick über unser Damwildrudel schweifen lassen. In unserer niederrheinischen Opkamer laden ein Klavier zum musizieren und interessante Bücher zum Stöbern ein.Die Weite der Landschaft, der Rhein und seine Fluss- und Auenlandschaften, typische Kopfweiden, Kühe im Frühnebel reizen zum Ausflug. Der hohe Himmel lädt zum Träumen und Entspannen ein. Der kulturhistorische Reichtum des Niederrheins mit über unsere Grenzen hinaus bekannten Museen und Schlössern, Herrenhäusern und Mühlen bietet vielfältige Anregungen.Wahre Genießer fahren bei uns Fahrrad. Aber auch zu Fuß, mit dem Auto oder auf dem Wasser ist eine “Eroberung” des Niederrheins ein Vergnügen.

 

Für Liebhaber flacher Radwege entlang idyllischer Ufer ist die Reeser Rhein- und Meer-Tour genau das Richtige. Bestens gestärkt durch die kulinarischen Spezialitäten des Drostenhofes geht es los Richtung Haus Aspel …

 

Beschreibung Routenverlauf mit Karten für Radfahrer

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Heimatserie – RP-online

Der ganze Niederrhein an einem Ort

23. April 2019 von Michael Scholten

 

INFO
Das ganze Jahr über b(es)uchbar

Öffnungszeiten Das Bauerncafé Drostenhof, Drostendick 24, ist von April bis Oktober immer mittwochs bis sonntags und von November bis März immer freitags bis sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Ebenso an Feiertagen.

Anmeldung Das Frühstücksbuffet ist an Wochenenden und Feiertagen (Anmeldung unter 02850 4919444) von 9.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Gruppen können sich auch für einen Besuch an anderen Wochentagen anmelden.

 

Haldern Seit gut 300 Jahren ist der Drostenhof in Familienbesitz, zum Jahrtausendwechsel wurde er besuchbar. Seitdem gibt es hier Tagungsräume, Übernachtungsmöglichkeiten und ein Bauerncafé. Inklusive natürlicher Überraschungen für deutsche Popstars.

Im Mai 1913 erschien das Buch „Die deutsche Landwirtschaft unter Kaiser Wilhelm II.“ In dem dicken Wälzer, der zum silbernen Regierungsjubiläum Seiner Majestät gedruckt wurde, ist dem Drostenhof eine ganze Seite gewidmet. „Der Drostenhof des Besitzers Peter Stevens ist nachweislich bereits seit mindestens 200 Jahren in dieser Familie. Die Vorfahren hatten das Gehöft von der katholischen Kirche zu Haldern in Erbpacht“, hielt vor über 100 Jahren der Halderner Winterschuldirektor Schreiber fest. Er schrieb auch, dass die Familie Stevens den Drostenhof für 160 Taler bei der Kirche auslöste, einen Schwerpunkt auf Kühe legte und täglich 60 Liter Milch („für 15 ½ bis 16 Pfennig“) mit Hilfe der nahegelegenen Bahn in die rheinisch-westfälischen Industriebezirke sandte.

Das historische Buch hat ein paar Kaffeeflecken abgekommen. „Es lag eine Zeit lang für unsere Gäste aus“, erklärt Irmgard Stevens, „aber dann haben wir es doch wieder in Sicherheit gebracht.“ Irmgard Stevens, geborene Angenendt, und ihr Mann Gregor Stevens betreiben das Bauerncafé Drostenhof samt angeschlossener Pension. Die Landwirtschaft mit Kühen, Pferden und Schweinen, die Gregor Stevens noch in seiner Kindheit erlebte, gaben die Eltern Ernst und Maria in den 60er Jahren auf. Geblieben ist nur das Damwild. „Die Tiere genießen hier ihr Gnadenbrot“, sagt Gregor Stevens, „aber die Zucht haben wir eingestellt. Der Hirsch wurde frech und musste weg.“ Dafür kommen die freundlichen Café-Besucher und Touristen.

Seit 1998 ist der Drostenhof eine niederrheinische Erfolgsgeschichte. „Unsere vier Kinder waren aus dem Haus, ich suchte nach einer neuen Aufgabe“, sagt Irmgard Stevens. Das Ehepaar zog von der Bahnhofstraße auf den geerbten Drostenhof, baute das Haupthaus für Seminare aus und bot den Teilnehmern auch Übernachtungen mit Frühstück an. 2006 kam das Bauerncafé mit ausschließlich selbstgemachten Kuchen hinzu. „Wie bei Muttern“, sagt Irmgard Stevens – und meint das wörtlich: „Meine Mutter Maria konnte ausgezeichnet kochen und backen. Privat habe ich früher fast nie gebacken, aber ich habe die Gabe, alles zu machen, was anliegt.“ So entstehen Himbeertorten, Stachelbeertorten, Engadiner Nusstorten oder Latte-Macchiato-Torten.

Die Zutaten für das Frühstücksbuffet kommen von lokalen Bauern, Metzgern und Imkern oder aus eigener Produktion. „Der Trend geht eindeutig zum Regionalen“, sagt Gregor Stevens, der als Baustoffkaufmann arbeitete, bis er sich in Vollzeit ins Bauerncafé einbrachte. „Man muss diese Arbeit gern machen, um erfolgreich zu sein“, sagen die Eheleute Stevens. „Viele Gäste sagen uns, dass sie sich bei uns wie zu Hause fühlen. Wir bieten ihnen in ruhiger Umgebung eine Heimat auf Zeit.“ Auch viele Geschäftsleute, die sonst in recht anonymen Hotels unterkommen, bevorzugen die familiäre Atmosphäre, zu der auch die treue Zwergpudeldame „Mücke“ beiträgt.

„Unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Bauerncafés ist, dass wir nicht die Scheune zum Café ausgebaut haben, sondern mein Elternhaus“, sagt Gregor Stevens. Die „Beste Kammer“, die früher nur zu Weihnachten oder Ostern beheizt und genutzt wurde, und die „Opkamer“, in der einst die Familie wohnte, gehört heute ganz den Gästen. Stevens selbst wohnen in der ausgebauten Scheune.

Übernachtungsgäste haben die Wahl zwischen dem weißen, dem gelben, dem blauen, dem roten und dem blauen Zimmer. Im April 2017 hat der Deutsche Tourismusverband alle Gästezimmer neu zertifiziert und mit vier Sternen ausgezeichnet. „Unser Mix aus Alt und Neu kommt gut an, jedes Zimmer hat seine eigene Seele“, sagt Irmgard Stevens. Ihr Mann ergänzt: „Es ist nicht damit getan, ein paar alte Möbel ins Zimmer zu stellen.“ Schon bei der Buchung im Internet können die Gäste entscheiden, ob ihnen das alte Eichenbett im roten Zimmer zusagt oder ob sie die modernen Möbel anderer Zimmer bevorzugen.

Zwei Ferienwohnungen (91 und 83 Quadratmeter) wurden vor wenigen Jahren um das moderne Ferienhaus „Remise“ mit fünf Doppelzimmern ergänzt. „Die Pension und das Bauerncafé haben jetzt eine Größe erreicht, die wir mit ein bisschen Hilfe gut bewältigen können“, sagen die Stevens.

Anders als viele andere Bauerncafés hat der Drostenhof keine Nachwuchssorgen: „Unsere Schwiegertochter Eva wird den Betrieb nach und nach übernehmen“, sagt Irmgard Stevens. Auch Tochter Meike wird nach einer Babypause wieder ihre Wellness- und Kosmetikbehandlungen auf dem Drostenhof anbieten.

Vorerst denken Irmgard und Gregor Stevens nicht ans Aufhören: „Es ist sagenhaft, welche Gäste wir kennenlernen dürfen. Durch das Internet bekommen wir Buchungen aus aller Welt.“ Nicht nur der Bischof von Ghana logierte auf dem Drostenhof, auch das Haldern Pop Festival bringt immer im August neue illustre Musiker, Manager und Tour-Techniker. Singer-Songwriter Philipp Poisel schrieb sogar ins Gästebuch, dass er im großen Drostenhof-Garten, zwischen alten Obstbäumen und Kastanien, den ersten Maikäfer seines Lebens gesehen habe.

Telefon +49 (0) 2850 4919444
Fax +49 (0) 2850 4919519

Öffnungszeiten Bauerncafé

 

Sommer (April – Oktober):

Mittwoch – Sonntag & Feiertage:
14.00 – 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag & Feiertage
Frühstücksbuffet 9.30 – 12.30 Uhr
mit Anmeldung

 

Winter (November – März):

Freitag – Sonntag & Feiertage:
14.00 – 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag & Feiertage
Frühstücksbuffet 9.30 – 12.30 Uhr
mit Anmeldung

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